Startseite / Reitsport / Zum 8. Mal findet beim Berliner Polo Club e.V. das Deutsche Jugendpolocamp vom 30. Juli bis 4. August 2010 statt. Rund 30 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt werden hier für fünf Tage von einem internationalen Trainergespann unterrichtet – nat
Zum 8. Mal findet beim Berliner Polo Club e.V. das Deutsche Jugendpolocamp vom 30. Juli bis 4. August 2010 statt. Rund 30 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt werden hier für fünf Tage von einem internationalen Trainergespann unterrichtet – nat
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13.07.2010, 12:34 Uhr, Reitsport
Unter dem Motto „Jugend auf’s Polopony!“ wurde 2003 das erste Deutsche Jugendpolocamp in Berlin veranstaltet. Der Berliner Polo Club e.V., Initiator des Camps, betrat zu diesem Zeitpunkt Neuland: Es gab keinerlei Jugendförderung im Deutschen Polo Verband. Aber die Hartnäckigkeit des Clubs und seiner Präsidentin Dr. Inge Schwenger-Holst machte sich bezahlt: Schon im ersten Jahr nahmen über 20 Jugendliche und Kinder ab zehn Jahren am Camp teil. Heute ist das Jugendcamp beim Berliner Polo Club zu einer festen Institution in der Reit- und Poloszene geworden und findet zum nunmehr 8. Mal statt.
Vom 30. Juli bis 4. August 2010 versammeln sich wieder rund 30 polobegeisterte Kinder und Jugendliche auf dem Gut Schönwalde. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus aller Welt - England, Österreich, der Schweiz, Polen und sogar aus Singapur - zum Berliner Polo Club, um hier fünf Tage lang von Profi-Trainern zu lernen. Auf dem Stundenplan stehen dabei nicht nur Regelkunde, die Geschichte des Polo und Trainingseinheiten auf dem Platz, sondern auch Pferdekunde, Einheiten in Taktik und Schlagtechnik, sowie für die Fortgeschrittenen ein Schiedsrichterlehrgang.
Je nach Erfahrungsgrad werden die Jungen und Mädchen in verschiedene Trainingsgruppen eingeteilt und ihren Fähigkeiten entsprechend geschult – einzige Voraussetzung: Reitkenntnisse. Am Ende des intensiven Lehrgangs stehen dann der Erwerb des deutschen Jugend-Polo-Abzeichens, der Platzreife oder des Schiedsrichters Grad C. Als Trainer begrüßt der Berliner Polo Club dieses Jahr HPA-Instructor Annie Haresign aus Großbritannien, den argentinischen Profi-Spieler Carlos Alberto Zalazar (+3), Prof. Mark Gillespie, Coach des Army Polo Club in Virgina (USA) und Sean Dayus, Head-Coach des traditionsreichen Tidworth Polo Club in England.
Dass das Jugendpolocamp des Berliner Polo Clubs ein voller Erfolg ist, zeigt sich an den vielen „Wiederholungstätern“, die Jahr für Jahr wiederkommen, um sich weiterzuentwickeln. Viele der ehemaligen Jugendcamp-Teilnehmer sind auch inzwischen im Turniersport aktiv, haben eigene Ponies und sind im Winter Gäste auf den argentinischen Estancias. Die Jugendarbeit des Berliner Polo Clubs trägt also mittlerweile Früchte. Für das Camp 2010 sind noch einige wenige Plätze für Kurzentschlossene frei. Mehr Informationen unter: info@berlinerpoloclub.de
Über den Berliner Polo Club e.V.
Der Berliner Polo Club wurde 1906 als einer der ersten deutschen Clubs gegründet. In den 20er Jahren Anziehungspunkt für die Bohéme, den Adel und Geldadel waren die Turniere in Karlshorst und später auf dem eigenen Platz in Frohnau gesellschaftliche Höhepunkte der Berliner Sommer.
Mit weit verzweigtem internationalen Netzwerk und vielen jüdischen Mitgliedern, wie die Verlegerfamilie Ullstein, war der Club den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge und löste sich aufgrund des politischen Drucks bereits 1933 auf - drei Jahre bevor auf dem Berliner Maifeld zum letzten Mal ein olympisches Polo-Turnier gespielt wurde.
Die Maifeldturniere wurden nach Neugründung des Clubs in den 60er Jahren zusammen mit den Freunden der Britischen Armee wieder aufgelegt. Höhepunkte waren die erste Polo-Europameisterschaft 1987 sowie die erste Polo-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden 1989, beide durch den Berliner Polo Club organisiert.
Seit 2007 hat der Club eine neue Heimstätte, direkt hinter den Toren Berlins, im wunderschönen Schönwalde auf dem Schlussgut, das auch rund 20 clubeigene Polo-Ponys ihr Zuhause nennen. Präsidentin des Berliner Polo Clubs ist seit 2002 Dr. med. Ingeborg Schwenger-Holst, Autorin des ersten modernen Polo-Lehrbuchs in deutscher Sprache „Let’s Polo“, 2010 beim Verlag Müller-Rüschlikon erschienen.
Vor allem mit der Jugendförderung macht sich der Berliner Polo Club einen Namen und veranstaltet jährlich seit 2003 das Polo-Jugendcamp für 30 polobegeisterte Kinder und Jugendliche aus aller Welt ab zehn Jahren. Unterstützt wird der Berliner Polo Club dabei von namhaften Trainern und Spielern aus Großbritannien, Argentinien, Brasilien und den USA - offizielle Camp-Sprache ist neben Deutsch auch Englisch.
Über Polo
In den Worten von Thomas Liebke – Vorstandsmitglied im Berliner Polo-Club und Polo-Neueinsteiger, ist Polo „eine Mischung aus Tennis, Squash und Golf, sowie Hockey, Rugby, Eishockey und Schach – jedoch vom Pferd aus.“ Man sitzt hoch zu Ross, galoppiert mit bis zu 50 km/h über den Platz und versucht dabei, mit dem Stick den Ball ins Tor zu schlagen. Gleichzeitig muss man sich vor gegnerischen Spielern in Acht nehmen, die einen – ähnlich wie im Eishockey – mit Bodychecks von der Linie abreiten wollen. Und was die Grätsche im Fußball ist, ist das Hooking im Polo: Unter bestimmten Bedingungen kann man mit seinem Stick den Gegner am Schlagen hindern.
Vom 30. Juli bis 4. August 2010 versammeln sich wieder rund 30 polobegeisterte Kinder und Jugendliche auf dem Gut Schönwalde. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus aller Welt - England, Österreich, der Schweiz, Polen und sogar aus Singapur - zum Berliner Polo Club, um hier fünf Tage lang von Profi-Trainern zu lernen. Auf dem Stundenplan stehen dabei nicht nur Regelkunde, die Geschichte des Polo und Trainingseinheiten auf dem Platz, sondern auch Pferdekunde, Einheiten in Taktik und Schlagtechnik, sowie für die Fortgeschrittenen ein Schiedsrichterlehrgang.
Je nach Erfahrungsgrad werden die Jungen und Mädchen in verschiedene Trainingsgruppen eingeteilt und ihren Fähigkeiten entsprechend geschult – einzige Voraussetzung: Reitkenntnisse. Am Ende des intensiven Lehrgangs stehen dann der Erwerb des deutschen Jugend-Polo-Abzeichens, der Platzreife oder des Schiedsrichters Grad C. Als Trainer begrüßt der Berliner Polo Club dieses Jahr HPA-Instructor Annie Haresign aus Großbritannien, den argentinischen Profi-Spieler Carlos Alberto Zalazar (+3), Prof. Mark Gillespie, Coach des Army Polo Club in Virgina (USA) und Sean Dayus, Head-Coach des traditionsreichen Tidworth Polo Club in England.
Dass das Jugendpolocamp des Berliner Polo Clubs ein voller Erfolg ist, zeigt sich an den vielen „Wiederholungstätern“, die Jahr für Jahr wiederkommen, um sich weiterzuentwickeln. Viele der ehemaligen Jugendcamp-Teilnehmer sind auch inzwischen im Turniersport aktiv, haben eigene Ponies und sind im Winter Gäste auf den argentinischen Estancias. Die Jugendarbeit des Berliner Polo Clubs trägt also mittlerweile Früchte. Für das Camp 2010 sind noch einige wenige Plätze für Kurzentschlossene frei. Mehr Informationen unter: info@berlinerpoloclub.de
Über den Berliner Polo Club e.V.
Der Berliner Polo Club wurde 1906 als einer der ersten deutschen Clubs gegründet. In den 20er Jahren Anziehungspunkt für die Bohéme, den Adel und Geldadel waren die Turniere in Karlshorst und später auf dem eigenen Platz in Frohnau gesellschaftliche Höhepunkte der Berliner Sommer.
Mit weit verzweigtem internationalen Netzwerk und vielen jüdischen Mitgliedern, wie die Verlegerfamilie Ullstein, war der Club den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge und löste sich aufgrund des politischen Drucks bereits 1933 auf - drei Jahre bevor auf dem Berliner Maifeld zum letzten Mal ein olympisches Polo-Turnier gespielt wurde.
Die Maifeldturniere wurden nach Neugründung des Clubs in den 60er Jahren zusammen mit den Freunden der Britischen Armee wieder aufgelegt. Höhepunkte waren die erste Polo-Europameisterschaft 1987 sowie die erste Polo-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden 1989, beide durch den Berliner Polo Club organisiert.
Seit 2007 hat der Club eine neue Heimstätte, direkt hinter den Toren Berlins, im wunderschönen Schönwalde auf dem Schlussgut, das auch rund 20 clubeigene Polo-Ponys ihr Zuhause nennen. Präsidentin des Berliner Polo Clubs ist seit 2002 Dr. med. Ingeborg Schwenger-Holst, Autorin des ersten modernen Polo-Lehrbuchs in deutscher Sprache „Let’s Polo“, 2010 beim Verlag Müller-Rüschlikon erschienen.
Vor allem mit der Jugendförderung macht sich der Berliner Polo Club einen Namen und veranstaltet jährlich seit 2003 das Polo-Jugendcamp für 30 polobegeisterte Kinder und Jugendliche aus aller Welt ab zehn Jahren. Unterstützt wird der Berliner Polo Club dabei von namhaften Trainern und Spielern aus Großbritannien, Argentinien, Brasilien und den USA - offizielle Camp-Sprache ist neben Deutsch auch Englisch.
Über Polo
In den Worten von Thomas Liebke – Vorstandsmitglied im Berliner Polo-Club und Polo-Neueinsteiger, ist Polo „eine Mischung aus Tennis, Squash und Golf, sowie Hockey, Rugby, Eishockey und Schach – jedoch vom Pferd aus.“ Man sitzt hoch zu Ross, galoppiert mit bis zu 50 km/h über den Platz und versucht dabei, mit dem Stick den Ball ins Tor zu schlagen. Gleichzeitig muss man sich vor gegnerischen Spielern in Acht nehmen, die einen – ähnlich wie im Eishockey – mit Bodychecks von der Linie abreiten wollen. Und was die Grätsche im Fußball ist, ist das Hooking im Polo: Unter bestimmten Bedingungen kann man mit seinem Stick den Gegner am Schlagen hindern.
Autor / Kontakt:Berliner Polo Club e.V.
Frau Tong-Jin Smith
Berlin
URL: http://www.berlinerpoloclub.de
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