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Nur noch wenige Plätze frei für das Polo-Camp „Nur für Erwachsene“ vom 14. bis 18. Juli – mit Abschluss-Turnier auf dem Platz des Berliner Polo Clubs am Gut Schönwalde.

Drucken 12.07.2010, 15:03 Uhr, Reitsport
Vom 14. bis 18. Juli 2010 gehen Reiter, Poloneulinge und erfahrene Polospieler gemeinsam ins Camp. Auf dem Gut Schönwalde, das der Berliner Polo Club e.V. und rund 20 Polopferde ihr Zuhause nennen, werden die Campteilnehmer gemeinsam Regelkunde betreiben, Trainerstunden auf dem Platz absolvieren und natürlich am Ende ein Abschluss-Turnier spielen.

Je nach Erfahrungsgrad werden die 12 Damen und Herren in kleine Gruppen eingeteilt und von professionellen Trainern im schnellsten Team-Sport der Welt unterrichtet. Wer noch nie auf einem Pferd gesessen, aber Interesse an Polo hat, kommt in dieser Polo-Schule genauso auf seine Kosten, wie erfahrene Spieler, die sich im Camp den Schliff für die Turniersaison holen möchten.

Noch sind einige wenige Plätze für Kurzentschlossene frei, wie Dr. Inge Schwenger-Holst, Präsidentin des Berliner Polo Club bestätigt. Ein eigenes Pferd sei dabei kein Muss. Im Gegenteil, gerade Anfänger können sich mit den erfahrenen und spielfreudigen Pferden aus dem Stall des Guts Schönwalde an den Sport herantasten. „Aber Vorsicht“, warnt sie. „Das Polo-Virus ist hochansteckend. Wer einmal damit anfängt, wird dem Reiz des Spiels nicht mehr widerstehen können.“

Anmeldungen werden noch bis 13. Juli unter info@polopartner.de entgegengenommen.



Über den Berliner Polo Club e.V.

Der Berliner Polo Club wurde 1906 als einer der ersten deutschen Clubs gegründet. In den 20er Jahren Anziehungspunkt für die Bohéme, den Adel und Geldadel waren die Turniere in Karlshorst und später auf dem eigenen Platz in Frohnau gesellschaftliche Höhepunkte der Berliner Sommer.

Mit weit verzweigtem internationalen Netzwerk und vielen jüdischen Mitgliedern, wie die Verlegerfamilie Ullstein, war der Club den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge und löste sich aufgrund des politischen Drucks bereits 1933 auf - drei Jahre bevor auf dem Berliner Maifeld zum letzten Mal ein olympisches Polo-Turnier gespielt wurde.

Die Maifeldturniere wurden nach Neugründung des Clubs in den 60er Jahren zusammen mit den Freunden der Britischen Armee wieder aufgelegt. Höhepunkte waren die erste Polo-Europameisterschaft 1987 sowie die erste Polo-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden 1989, beide durch den Berliner Polo Club organisiert.

Seit 2007 hat der Club eine neue Heimstätte, direkt hinter den Toren Berlins, im wunderschönen Schönwalde auf dem Schlussgut, das auch rund 20 clubeigene Polo-Ponys ihr Zuhause nennen. Präsidentin des Berliner Polo Clubs ist seit 2002 Dr. med. Ingeborg Schwenger-Holst, Autorin des ersten modernen Polo-Lehrbuchs in deutscher Sprache „Let’s Polo“, 2010 beim Verlag Müller-Rüschlikon erschienen.

Vor allem mit der Jugendförderung macht sich der Berliner Polo Club einen Namen und veranstaltet jährlich seit 2003 das Polo-Jugendcamp für 30 polobegeisterte Kinder und Jugendliche aus aller Welt ab 10 Jahren. Unterstützt wird der Berliner Polo Club dabei von namhaften Trainern und Spielern aus Großbritannien, Argentinien, Brasilien und den USA - offizielle Camp-Sprache ist neben Deutsch auch Englisch.


Über Polo

In den Worten von Thomas Liebke – Vorstandsmitglied im Berliner Polo-Club und Polo-Neueinsteiger, ist Polo „eine Mischung aus Tennis, Squash und Golf, sowie Hockey, Rugby, Eishockey und Schach – jedoch vom Pferd aus.“ Man sitzt hoch zu Ross, galoppiert mit bis zu 50 km/h über den Platz und versucht dabei, mit dem Stick den Ball ins Tor zu schlagen. Gleichzeitig muss man sich vor gegnerischen Spielern in Acht nehmen, die einen – ähnlich wie im Eishockey – mit Bodychecks von der Linie abreiten wollen. Und was die Grätsche im Fußball ist, ist das Hooking im Polo: Unter bestimmten Bedingungen kann man mit seinem Stick den Gegner am Schlagen hindern.


Autor / Kontakt:
Berliner Polo Club e.V.
Frau Tong-Jin Smith
Berlin
URL: http://www.berlinerpoloclub.de

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