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Gesundes Laufen will gelernt sein
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14.06.2010, 11:20 Uhr, Joggen
Leseprobe: Lauftraining für Triathleten und MarathonläuferJedes Jahr fassen viele Menschen den Entschluss, jetzt endlich den Sport zu treiben, den sie bisher versäumt haben, und schnüren die Laufschuhe. Schließlich ist das Laufen aus logistischer Sicht besonders einfach: Schuhe anziehen, und los geht’s. Um sich aber nicht gleich eine Verletzung oder Überlastung einzuhandeln, ist es wichtig, von Anfang an auf einen gesunden Laufstil zu achten. Auch wer schon jahrelang läuft, aber nie sonderlich auf seine Laufökonomie geachtet hat, kann mit Evolution Running seine Effizienz beträchtlich steigern – und bei gleichem Trainingsaufwand länger und schneller laufen. Und zwar verletzungsfrei. Wie das geht, zeigt das Buch „Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer“ aus dem Sportwelt Verlag. Ein GRATIS E-book-Auszug des Buches steht als Download bereit unter http://www.sportwelt-verlag.de.
Die meisten Menschen glauben, sie würden ihre sportliche Leistung verbessern, indem sie einfach länger und angestrengter trainieren. Sie denken, dass schnellere Läufer talentierter sind, mehr Trainingskilometer hinter sich haben und/oder diese Kilometer mit größerem Krafteinsatz bewältigen als sie selbst. Nur wenige achten dabei auf die Lauftechnik oder Bewegungsökonomie dieser Läufer. Untersuchungen von Fitness Concepts haben allerdings gezeigt, dass es vielmehr die Technik ist, die den größten Einfluss auf das Leistungsverhalten hat. Den Faktor, der am ehesten zu einer Leistungssteigerung beiträgt, haben die meisten Läufer also bisher übersehen.
Der häufigste Fehler beim Laufen ist, den Fuß vor dem Aufsetzen vorzustrecken, um möglichst lange Schritte zu machen. Dieses Vorschwingen des Unterschenkels vergeudet jedoch viel Energie und erhöht in mehrerlei Hinsicht das Verletzungsrisiko. Wenn der Fuß vor dem Körper den Boden berührt, kann das Bein nicht sofort Kraft für den Vortrieb entwickeln, und der Läufer muss warten, bis sich sein Körper über dem Fuß stabilisiert hat. Erst wenn sich der Körper direkt über dem Fuß befindet, ist ein Abdruck möglich. Dabei hebt sich in der Regel der Körperschwerpunkt des Läufers aus der rein horizontalen Ebene nach oben. Diese Aufwärtsbewegung wiederum trägt nicht zum Vortrieb bei und ist somit verschwendete Energie.
Die richtige Aufsetzposition direkt unter dem Körperschwerpunkt ist daher das A und O des ökonomischen Laufens. Wenn der Fuß an der richtigen Stelle relativ zum Körper aufgesetzt wird, minimiert sich die vertikale Bewegung, und die Rückstoßelastizität von Muskeln und Bindegewebe kann effektiv zum Vortrieb genutzt werden. Vor allem die afrikanischen Langstreckenläufer sind ein Paradebeispiel für effizientes Laufen. Sie laufen schneller, ohne mehr Energie aufzuwenden. Die Lauftechnik von Evolution Running orientiert sich an dieser Effizienz, denn ökonomisches – und somit schnelles und verletzungsfreies – Laufen ist erlernbar. Alle Triathleten, Marathon- oder Hobbyläufer, die künftig schneller und gesünder laufen möchten, sollten „Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer“ (Sportwelt Verlag, 2007, http://www.sportwelt-verlag.de) gelesen haben.
Ken Mierke (Jahrgang 1968) ist als professioneller Mehrkampf- und Radsport-Trainer tätig und leitet das 1995 gegründete Institut Fitness Concepts. Aktuell werden dort mehr als hundert Athleten fachkundig betreut. Er studierte an der Virginia Polytechnic Institute and State University Sportphysiologie mit den Schwerpunkten Biologie, Psychologie und Ernährungslehre. Anschließend begann er in einem Masterstudiengang eine Fortbildung zum Sportpsychologen. Obwohl Ken Mierke an Muskeldystrophie erkrankt ist, treibt er noch sehr aktiv und erfolgreich Sport und gewann mehrere Gold- und Silbermedaillen bei den ITU-Weltmeisterschaften im Triathlon.
Die meisten Menschen glauben, sie würden ihre sportliche Leistung verbessern, indem sie einfach länger und angestrengter trainieren. Sie denken, dass schnellere Läufer talentierter sind, mehr Trainingskilometer hinter sich haben und/oder diese Kilometer mit größerem Krafteinsatz bewältigen als sie selbst. Nur wenige achten dabei auf die Lauftechnik oder Bewegungsökonomie dieser Läufer. Untersuchungen von Fitness Concepts haben allerdings gezeigt, dass es vielmehr die Technik ist, die den größten Einfluss auf das Leistungsverhalten hat. Den Faktor, der am ehesten zu einer Leistungssteigerung beiträgt, haben die meisten Läufer also bisher übersehen.
Der häufigste Fehler beim Laufen ist, den Fuß vor dem Aufsetzen vorzustrecken, um möglichst lange Schritte zu machen. Dieses Vorschwingen des Unterschenkels vergeudet jedoch viel Energie und erhöht in mehrerlei Hinsicht das Verletzungsrisiko. Wenn der Fuß vor dem Körper den Boden berührt, kann das Bein nicht sofort Kraft für den Vortrieb entwickeln, und der Läufer muss warten, bis sich sein Körper über dem Fuß stabilisiert hat. Erst wenn sich der Körper direkt über dem Fuß befindet, ist ein Abdruck möglich. Dabei hebt sich in der Regel der Körperschwerpunkt des Läufers aus der rein horizontalen Ebene nach oben. Diese Aufwärtsbewegung wiederum trägt nicht zum Vortrieb bei und ist somit verschwendete Energie.
Die richtige Aufsetzposition direkt unter dem Körperschwerpunkt ist daher das A und O des ökonomischen Laufens. Wenn der Fuß an der richtigen Stelle relativ zum Körper aufgesetzt wird, minimiert sich die vertikale Bewegung, und die Rückstoßelastizität von Muskeln und Bindegewebe kann effektiv zum Vortrieb genutzt werden. Vor allem die afrikanischen Langstreckenläufer sind ein Paradebeispiel für effizientes Laufen. Sie laufen schneller, ohne mehr Energie aufzuwenden. Die Lauftechnik von Evolution Running orientiert sich an dieser Effizienz, denn ökonomisches – und somit schnelles und verletzungsfreies – Laufen ist erlernbar. Alle Triathleten, Marathon- oder Hobbyläufer, die künftig schneller und gesünder laufen möchten, sollten „Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer“ (Sportwelt Verlag, 2007, http://www.sportwelt-verlag.de) gelesen haben.
Ken Mierke (Jahrgang 1968) ist als professioneller Mehrkampf- und Radsport-Trainer tätig und leitet das 1995 gegründete Institut Fitness Concepts. Aktuell werden dort mehr als hundert Athleten fachkundig betreut. Er studierte an der Virginia Polytechnic Institute and State University Sportphysiologie mit den Schwerpunkten Biologie, Psychologie und Ernährungslehre. Anschließend begann er in einem Masterstudiengang eine Fortbildung zum Sportpsychologen. Obwohl Ken Mierke an Muskeldystrophie erkrankt ist, treibt er noch sehr aktiv und erfolgreich Sport und gewann mehrere Gold- und Silbermedaillen bei den ITU-Weltmeisterschaften im Triathlon.
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